Der Digitale Wandel in der Schule

1. Dez '17 Lesezeit 3 Min.

Die digitale Technik hält immer mehr Einzug in unser Leben und beeinflusst dieses entscheidend. Die Benutzung von Smartphones, Tablets oder Laptops ist für uns mittlerweile selbstverständlich. Wir bestellen online, lesen eBooks oder treten mit anderen Menschen in sozialen Netzwerken in Kontakt. Auch vor der Schule macht die Digitalisierung nicht Halt und bringt entscheidende Veränderungen mit sich. Du stehst dem digitalen Wandel eher skeptisch gegenüber? Dann lies weiter und erfahre mehr über die Digitalisierung als Schlüssel zum lebenslangen Lernen und warum du keine Angst davor haben musst.

Titelbild digitale Wandel in der Schule: Das Bild zeigt verschiedene Symbole der Digitalisierung wie Video, E-Mail, Foto, Smartphone, Facbook, Windows, Twitter, Youtube. Hindergrund ist Binärcode abgebildet.

Was bedeutet eigentlich Digitalisierung?

Vielleicht hast du schon mal den Begriff „Digital Native“ gehört. Damit sind die Generationen von Menschen gemeint, die mit der digitalen Technologie aufgewachsen sind und diese somit intuitiv nutzen können. Zu Digitalisierung gehört die tägliche Nutzung von Computern, Tablets oder Smartphones. Das Internet nimmt dabei eine zentrale Rolle ein. Man verabredet sich mit Freunden, lernt neue Freunde kennen, tauscht Informationen mit Gleichgesinnten oder bezieht Informationen von dort. Laut der aktuellen Studie "Kinder und Jugend in der digitalen Welt" hat die Mehrheit der Kinder bereits mit 10 Jahren ein eigenes Smartphone. Die Internetnutzung bei 12 – 18 Jährigen liegt bei 99%.

Internet und Schule, passt das überhaupt zusammen?

Diese Fragen beantworten wir mit einem klaren „Ja“. Die Erledigung der täglichen Hausaufgaben oder das Anfertigen eines Referats ist mittlerweile ohne Internet undenkbar. Wo früher noch zeitaufwendig in Büchern/Lexika nach Informationen gesucht werden musste, sind Informationen heutzutage dank der Digitalisierung immer und überall verfügbar. Wurde der Stoff in der Schule nicht verstanden, sucht man beispielsweise im Internet einfach ein passendes Video auf Youtube heraus oder liest einen Artikel auf Wikipedia.
Durch die Möglichkeit, Videos anzuhalten, Artikel mehrmals zu lesen oder Aufgaben interaktiv zu lösen, können unterschiedliche Lerngeschwindigkeiten berücksichtigt werden. Dabei gilt zu beachten, dass die Bedienung digitaler Technologien zwar intuitiv erfolgt, aber ein verantwortungsvoller Umgang damit erst aktiv durch die Eltern und Schule beigebracht werden muss. Das elterliche Smartphone oder Tablet lediglich als Ruhigstellung und Beschäftigung ist der falsche Weg und führt langfristig zu Problemen.

Und was hat nun Digitalisierung mit lebenslangem Lernen zu tun?

Wir leben in einer schnelllebigen und komplexen Welt, in der Informationen die wichtigsten Ressourcen sind. Der Umgang mit der digitalen Technik sowie die Analyse und Verarbeitung von Daten sind gefragte Schlüsselqualifikationen. Aufgrund der Digitalisierung befinden sich Schule, Ausbildung und viele Berufsprofile im digitalen Wandel.
Es ist also egal, ob du dich nach der Schule für ein Studium entscheidest oder für einen Beruf - das lebenslange Lernen betrifft alle Bereiche und ist das zentrale Thema der Zukunft. Doch lebenslanges Lernen erfordert ein gewisses Maß an Selbständigkeit. Daher ist es wichtig, das selbständiges Lernen zu fördern, um sich dadurch wichtige Kompetenzen wie selbstständiges und eigenverantwortliches Arbeiten, Selbstdisziplin oder Problemlösen anzueignen.

Der digitale Wandel ist in der Schule angekommen und macht das lebenslange Lernen notwendig. Deshalb ist es wichtig, das selbständige Lernen zu fördern. Welcher Erfahrungen hast du damit gemacht? Hinterlasse uns einen Kommentar.

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