Stressfrei Hausaufgaben machen – unsere 5 Tipps!

6. Dez '20 Lesezeit 3 Min.

Jeder kennt es! Das Hausaufgabenmachen bringt Konfliktpotential mit sich. Häufig steht Frust an der Tagesordnung, da viele der festen Überzeugung sind, dass Hausaufgaben nur lästig und unnötig sind, aber doch irgendwie erledigt werden müssen. Die Pro- und Kontra-Liste zu Hausaufgaben stellen wir mal hinten an. In unserem Artikel zeigen wir euch ein paar nützliche Tipps, wie Kinder stressfrei Hausaufgaben machen können.

Eine Tafel mit der Aufschrift Hausaufgabe

1. Erholung!

Das Kind ist eben von der Schule nach Hause gekommen. Der Kopf raucht noch völlig vom Schulstoff. Es braucht zuerst einmal eine Pause, um zu entspannen. Danach gibt es wieder genügend Energie, um Hausaufgaben zu machen.
Übrigens: Der geeignete Zeitraum für Hausaufgaben ist zwischen 13:30 Uhr und 16 Uhr!

2. Essen verdauen lassen!

Falls das Kind nach dem Nach-Hause-kommen erst einmal zu Mittag isst, sollte unbedingt mindestens 30 Minuten Zeit zwischen Essensende und Hausaufgabenbeginn sein. Kurz nach dem Essen benötigt der Körper seine ganze Energie, um die Mahlzeit zu verdauen und hat keine Ressourcen für das Denken bei den Hausaufgaben frei. Diese Zeit kann für die Erholungspause genutzt werden!

3. Arbeitsplatz herrichten!

Natürlich ist auch ein gut ausgestatteter, aber übersichtlicher Arbeitsplatz wichtig. An diesem sollten alle Materialien und Hilfsmittel zugänglich sein. Dazu zählen zum Beispiel Hausaufgabenheft, verschiedene Stifte, Schreibheft, Schulbuch, Taschenrechner, etc. Alle weiteren Dinge, die von der eigentlichen Aufgabe ablenken sollten weggelegt werden.
Zusatztipp: Nachfolgende Hausaufgaben sollten erst an den Arbeitsplatz geholt werden, wenn sie an der Reihe sind. So ist eine Überforderung ausgeschlossen!

4. Pausen!

Nicht nur die Erholungszeit zwischen Schule und Hausaufgaben ist wichtig, sondern auch geeignete Pausen zwischen den einzelnen Aufgaben. Meist passt es ganz gut, wenn nach jeder Hausaufgabe eine kleine Bewegungspause eingeplant wird. Beispielsweise kann sich das Kind strecken, durch das Zimmer laufen, Fenster öffnen und Frischluft reinlassen oder eine andere Sitzposition auf dem Stuhl einnehmen.

5. Dauer im Auge behalten!

Das demotivierendste für ein Kind ist es, wenn es kein Ende bei den Aufgaben sieht. So ist es weniger sinnvoll, ein Kind stundenlang an den Hausaufgaben sitzen zu lassen, obwohl keine Energie mehr vorhanden ist. Natürlich sollten Kinder nicht voreilig Hausaufgaben beenden, nur weil sie keine Lust mehr haben. Fragen Sie am besten bei der Klassenlehrkraft nach, in welchen zeitlichen Umfang die Hausaufgaben erledigt werden sollten.

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